Kategorie ‘Tiefsinniges’

Nieder mit IT Montag, 21 April 2008

Pigor singt:”… und jeder der jetzt nicht aufsteht ist entweder ein dreckiger Angeber, oder hat keinen Computer zuhause!”

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Genial.

Hmm Donnerstag, 27 März 2008

Hmm

Als Kind schon konnte ich mich oft ausführlich über die Laute wundern die unsere Sprache bilden. Wenn mir ein Wort eigenartig oder interessant vorkam, habe ich es mir gerne immer wieder vorgesagt und ganz genau hingehört wie es klingt. Ich fand es faszinierend dass man mit dieser Lautfolge tatsächlich etwas sinnvolles verbinden konnte, und je länger ich hinhörte desto abstrakter und sonderbarer kamen mir diese Worte vor, bis sie sich mir oft beleidigt entzogen und meinten ich solle mir doch bitte schön ein anderes Wort zum Zerpflücken suchen. Sie wären es jetzt leid.

Hmm

Heute morgen hörte ich im Deutschlandradio einen Kommentar zur aktuellen Lage in Tibet und ob man die Olympischen Spiele nun boykottieren solle. Und wenn ja, wie sehr. Ich kann mich nicht mehr an die Einzelheiten des Kommentars erinnern, jedenfalls hat der Kommentator auch das eine oder andere Weblog zitiert, wobei zuletzt ein Weblog, das sich mit “Hmm” äußerte, zitiert wurde.

Hmm

Da war es wieder. Ich begann mir dieses Hmm “vorzusagen”. Nun, der Mund bleibt geschlossen, aber die Nase spielt eine entscheidende Rolle. Es beginnt mit einem Ausatmen durch die Nase in das ein nasal intoniertes M eingeblendet wird. Das M füllt den Rachen- und Nasenraum mit einem leichten Vibrieren. Hmm.

Hmm

Lt. Duden schreibt man hmm übrigens mit nur einem m. Hm. Eine Interjektion. Ich finde ein m ist für hmm zuwenig. Vielleicht sollten es eher 3 m sein. Hmmm. Okay, das ist kindisch. Das M hallt regelrecht nach, dauert an. Ein einziges M kann meiner Meinung nach nicht so richtig hallen. Eigentlich ist auch das H nicht wirklich angebracht an dieser Stelle. In Ermangelung einer brauchbaren Alternative werde ich wohl bis auf weiteres mit einem H in Hmm auskommen müssen bis ich was besseres finde.

Hmm

Die menschliche Sprache ist schon was tolles.

Soll ich dir was mitbringen?”, “Hmm”.
Oder:”Hast du mich verstanden?”, “Hmm?”.
“Der Bohlen hat schon wieder eine neue Freundin”, “Hmm!”.

Die aktuelle Lage in Tibet und der Versuch einer Lösung. Die Regierung dort zum Dialog bewegen? Die Olympischen Spiele boykottieren? Wie einem Protest angemessen Ausdruck verleihen?

“Hmm”

Communion Dispensor Teil 2 Dienstag, 25 März 2008

Einweghostie Sketch

Nun war ich mit meinem Communion-Dispenser-Beitrag vom 22.03.2008 gar zu schnell und muß mir unsaubere Recherche vorwerfen lassen. Denn hier kommt der ultimative Communion Dispensor.

Das Abstract des Patents CA2133479 könnte man so übersetzen:
Der Kommunionsspender besteht aus einem kleinen Becher der mit Saft oder Wein befüllt werden kann. Er hat oben einen flachen Rand. Der Becher ist mit einem zweiteiligen Deckel verschlossen, in welchem sich die Hostie in Form einer essbaren Oblate befindet. Um an die Oblate zu gelangen wird die obere Hälfte des Verschlußes abgezogen. Nach dem Verzehr der Hostie kann die zweite Hälfte des Deckels abgezogen werden um den Wein/Saft zu trinken. Die obere und untere Hälfte des Verschlußes bestehen aus . . .

Das ist sozusagen ein Einwegmarmeladenpäckchen aus einem umweltschutzresistenten Hotel mit eingeschweißtem Brot zum Bestreichen inklusive.

Obwohl die Hostie mit eingebautem Wein aus meiner Sicht um einiges eleganter in Konzeption und Umsetzung ist wollen wir Jimmie L. Johnson (US) mit wohlmeinenden Applaus für seine kreativen Fähigkeiten bedenken.

Klatsch, klatsch, klatsch …