Freie Software hat in den letzten Jahren einen unglaublichen Auftrieb bekommen. Linus Torvalds war gegen Ende der Neunziger der “Junge” der zur richtigen Zeit mit dem richtigen Projekt am richtigen Ort war. Und im Rückblick hat er sehr viel erstaunlich richtig gemacht.
Ein Softwarprojekt das mit Linux mitgewachsen ist und zu einer tollen Arbeitsumgebung herangewachsen ist, ist die Desktopumgebung meiner Wahl: KDE
Wegen seiner tollen Qualität als Arbeitsumgebung bin ich seit ~ Version 1 ein zufriedener Nutzer dieses Softwarekomplexes und muß mich nur gelegentlich über kleinere Unzulänglichkeiten ärgern die jedoch meist nicht unbedingt im Einflußbereich der KDE-Programmierer liegen.
KDE 4
… ist die neueste Version bzw. Entwicklungsreihe des KDE-Projekts. Wenn das System nur halb so viel hält wie es verspricht, dann wird das eine atemberaubend tolle Arbeitsumgebung die Maßstäbe setzen wird.
Während ich also jetzt auf KDE 4.1 Beta 1 für Kubuntu warte um zu sehen was es so an Neuerungen geben wird werde ich versuchen meinen Beitrag zur Open Source Gemeinde zu leisten. Zum Programmieren fehlen mir sowohl die Fähigkeit wie auch die Zeit, aber für diese gute Sache werben kann ich. Und das will ich ab nun in loser Folge in diesem Blog leisten.
Der erste Beitrag
… den ich hiermit dazu leiste ist der Verweis auf die wirklich gelungenen KDE 4 Werbebanner von Wade Jolson denen ich eine große Verbreitung wünsche.
In Kürze folgen an dieser Stelle kleine Beiträge über Teilaspekte der KDE Desktopumgebung die anschaulich machen sollen warum ich dieses System einer, beispielsweise Microsoftschen Windowsumgebung vorziehe.
Wie gesagt, mein kleiner Werbebeitrag in deutscher Sprache.
Viel zu selten arbeite ich mit Lyx, einem - WYSIWYM – Textverarbeitungssystem das auf das Textsatzsystem LaTeX aufsetzt. Aber dann und wann brauche ich einen professionell wirkenden Text und dann schlägt die Stunde von Lyx.
Das Prinzip ist, dass man sich ausschließlich um den Inhalt seiner Arbeit kümmern kann ohne sich mit der lästigen Formatierung des Texts auseinandersetzen zu müssen. Ausserdem habe ich sowieso keine Ahnung von Textsatz und professionellem Layout. Man definiert einfach nur was für eine Art von Text man eben eingibt, und das Ergebnis sitzt.
Den lästigen Rest erledigt das System. Ohne Klimmzüge kann man noch nicht mal ein Leerzeichen zuviel eingeben. Weil, wozu braucht es zwei Leerzeichen hintereinander, es sei denn um die Unzulänglichkeiten seines WYSIWYG – Textverarbeitungssystems zu kompensieren? Eigentlich sollte es ja Was-Du-Siehst-Ist-Was-Du-Verdient-Hast heißen. Oder wieviele Textsatzspezialisten gibt es unter uns?
Wie dem auch sei, ich schmeiße heute Lyx an; schreibe Text; klicke auf ‘DVI ansehen’ und Ghostscript sagt:
Unknown device: x11
Scheiß Opensource.
Okay, da haben die Paketverwalter sicherlich wieder einmal etwas sehr vernünftiges getan, aber bei der Paketumstellung nicht darauf geachtet dass nicht jeder Desktopnutzer ebenfalls ein begeisterter Desktopkonfigurator ist. Deswegen folgender Tip wenn Du Debian, Kubuntu oder sowas ähnliches als Linuxdistribution benutzt das vorzugsweise deb’s installiert.
~# apt-get install ghostscript-x
macht das Leben wieder schön. Ich habe bei meiner Suche im Netz die aberwitzigsten Konfigurationsversuche gesehen wie man um dieses Problem herumkommt, wo es doch so einfach geht.